Hans, aka Frützen

Mann Ca 1540 -


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  • Navn Hans  
    Suffiks aka Frützen 
    Kallenavn Frodsen_tysk 
    Fødsel ca 1540  Husum, Nordfriesland (Schleswig-Holstein) TYSKLAND Finn alle personer med hendelser på dette stedet 
    Kjønn Mann 
    Hendelse 1560  Husum, Nordfriesland (Schleswig-Holstein) TYSKLAND Finn alle personer med hendelser på dette stedet 
    "Overtog arven efter faderen i 1560, kun 19 aar gammel." 
    Hendelse 1587  Husum, Nordfriesland (Schleswig-Holstein) TYSKLAND Finn alle personer med hendelser på dette stedet 
    Person ID I1359  FrodesenSlekt
    Sist endret 30 Jan 2024 

    Far Bernd [Berend],   f. ca 1510, Husum, Nordfriesland (Schleswig-Holstein) TYSKLAND Finn alle personer med hendelser på dette stedetd. 1558, Husum, Nordfriesland (Schleswig-Holstein) TYSKLAND Finn alle personer med hendelser på dette stedet (Alder 48 år) 
    Mor Anneke NN 
    Famile ID F446  Gruppeskjema  |  Familiediagram

    Familie Sara Bensen,   f. ca 1540 
    Famile ID F479  Gruppeskjema  |  Familiediagram
    Sist endret 29 Des 2015 

  • Notater 
    • Om Hans Frodsen på Ancestry (RootsWeb):
      http://worldconnect.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&db=jurnie1999&id=I20723

      ID: I20723
      Name: Hans Frodsen
      Given Name: Hans
      Surname: Frodsen
      Sex: M
      _UID: F826DAC70443450A822CB277F69B6E638E89
      Change Date: 19 SEP 2013
      Note: Overtog arven efter fadereni 1560, kun 19 aar gammel.
      Birth: ABT 1540 1
      Death: Y

      Father: Bernd Frodsen b: EST 1510
      Mother: Anneke Gift Frodsen b: EST 1510

      Marriage 1 Sara Bensen
      Married:

      Sources:
      Abbrev: Middelalder-familier i Flensborg og Nordfrisland Bind 1 og deres efterkommere i
      Title: Knud Gether, Middelalder-familier i Flensborg og Nordfrisland Bind 1 og deres efterkommere i Danmark, Tyskland og Norge
      Repository:

      Page: 94
      .
    • Om Frodsen-familien på Toftum gods:
      Kilde: Toftum (blogg)
      http://toftum.npage.de/historisches.html

      3 "Toftum wird Adelsfeste
      Die nächste Erwähnung Toftums und seines Besitzers fällt in Zeiten des ?uffruhrs?. Der dänische König Christian I. hat seinen Bruder Gerhard zum Herzog in Schleswig und Holstein gemacht und ihm die dortige Statthalterschaft angetragen. Gerhard aber begnügt sich nicht mit der Statthalterschaft, sondern strebt einen eigene Territorialherrschaft an. In seinem Kampf gegen Christian I. (1468 ? 1472) findet er reite Unterstützung bei den Nordfriesen und Dithmarschern, die sich gerne der starken Hand Christians entziehen wollen.

      In dieser Zeit zwischen 1468 und 1472 muss sich Broder Frodsen, wahrscheinlich Urenkel von Broder und Inge, entgegen der breiten Bevölkerung auf die Seite Christians I. geschlagen haben, aus welchen Gründen auch immer. Nun, nachdem glücklich niedergeschlagenen Aufstand von 1472, flieht Graf Gerhard und eine Belohnung Broder Frodsens lässt nicht lange auf sich warten:
      Am 9. April 1480 wird ihm in Husum von Christian I. das Adelsprivileg verliehen: ?fryhende glyck anderen Rittern unde Knechten dieses unseres hertichdomes Sleßwich mit schilt, helm und helmteken.? ? In einer späteren Handschrift wird nachträglich von der Tat Broders gesprochen: ?getriuwe stanthaftigkeit zu uffruhrszeiten.?

      (Das Adelsprivileg hat bis 1811 in der Gutlade von Toftum gelegen und ist dann ins Landesarchiv nach Schleswig gekommen.)

      4. Das Adelsgut Toftum und Broder Frodsen
      Nach der pationymischen Namensgebung muss der Vater jenes geadelten Broders mit Vorname Frodde geheißen haben. Dass jener bereits reich und bedeutend gewesen sein muss, ist daraus abzulesen, dass er zwischen 1450 und 1480 auf eigene Kosten die Emmelsbüller Kirche hat restaurieren lassen.

      Durch einen solchen Schenkungsakt meinte man, sich das Seelenheil erkaufen zu können und einen Garantieschein für eine Fahrt in den Himmel zu erwerben. Aus Angst vor dem Fegefeuer der Hölle wurde schon einiges an Geld locker gemacht. Dieser Schenkungsakt gleicht dem Ablasshandel Tetzels, der für Luther später ein Hauptangriffspunkt gegen die katholische Kirche werden soll. Um nun eine solche große Schenkung vorzunehmen, muss man wohl einiges ?auf dem Kerbholz? haben. Für bares Geld konnte man sich von seinen Sünden freikaufen; übrigens, das Geld wurde für den Bau des Petersdoms ausgegeben. ?Wenn die Münze im Kasten klingt, im Huy die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt? war so ein Verkaufsslogan Tetzels.

      1480 war Broder Frodsen also in den Adelsstand erhoben worden. Dass der Reichtum, der dazugehörte, nicht zufällig entstanden war, zeigen die geschäftlichen Verbindungen Broders. Diese erstreckten sich bis nach Amsterdam, wohin er alljährlich ein Schiff mit Waren und Vieh schickte. Dass er gleichzeitig ein gewiefter Geschäftsmann war, zeigte seine Klageschrift gegen die Hansestadt Hamburg.

      Um 1512 lag die Hansestadt in Fehde mit den Niederlanden und hatte eine Handelssperre gegen sie verhängt. Um sie einzuhalten verteilte die Stadt Kaperbriefe, und jedes Schiff, das die Niederlande anlief, lief Gefahr, gekapert zu werden. So ergeht es einem Schiff von Broder Frodsen. Über seinen Bruder Andreas, Domherr zu Schleswig, verklagte er die Stadt Hamburg. (Der Brief aus dem Jahre 1512 liegt im Stadtarchiv Hamburg). Er ist unter anderem deswegen wichtig, weil wir ihm entnehmen können, womit jener Frodsen handelte: Webstoffen, Garn, Federn und Ochsen. Neben diesen Dingen schien die Pferdeaufzucht ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft in der Wiedingharde zu sein. Die Fohlen wurden zumeist aus Jütland eingeführt und in der Wiedingharde aufgezogen.

      Dass der Reichtum der Frodsens nicht immer nur aus reellen Geschäften und fairem Handel geflossen ist, zeigen die nächsten Bilder. Auch wenn Sprachwissenschaftler Adel immer wieder von ?edel? ableiten, edel und Adel war nicht immer gleichzusetzen. So muss 1588 ein Kaufmann Frodsen aus Husum fliehen, weil ihm Seeräuberei nachgewiesen werden konnte. Auf die Seeräuberein werden wir noch einmal zu sprechen kommen.

      5. Das Adelsgut Toftum als verstreuter Hufenbesitz
      1547 ließen sich Andreas und Berend Frodsen das Adelsprivileg erneut bestätigen. In diesem Privileg wird die Steuerfreiheit der Frodsens und ihrer Untergehörigen urkundlich festgemacht. Zwar waren sie nicht frei von der Leistung des Rossdienstes ( = Militärdienst) und der Zahlung der Ladbede ( = allgemeinen Landsteuer), aber sie brauchten jedenfalls keine weiteren Abgaben zu leisten. Sie wurden ebenfalls vom ?Kohschaft?, einer Sondersteuer der Wieding- und Bökingharde für die Tonderner Burg, befreit.

      Das Gut Toftum ist zu dieser Zeit kein arrondiertes Terrain, sondern verstreuter Hufenbesitz, dessen Untersassen in der Umgebung wohnten. So werden 10 Lansten ( = Hufner, Vollbauern) und sechs Kätner in Toftum, Horsbüll, Dagebüll, Galmsbüll, ?up de Wisch? und im Ponskoog, ?Tho Stede (wird durch Inversion dann zu Saidtke und in der Verkleinerung zu Saidt) und ?up den Dyck? genannt. a)

      a) der verstreute Hufenbesitz umfasste ca. 300 Demat. Setzen wird einen Maßstab von heute an und kalkulieren den Wert eines Demats mit 5.000,--?, so hätte der damalige Besitz einen ungefähren Wert von 1.500.000,-- ?

      Sozialgeschichtlich ist interessant, dass hier Lansten (Hufner, Vollbauern) und Kätner (Kleinhufner) aufgeführt werden, aber keine Leibeigenen. Die Lansten standen zu ihren Herren in einem lösbaren Pachtverhältnis. Die Kätner standen ebenfalls in einem Pachtverhältnis zu ihren Herren, konnten aber aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit sich nicht von ihnen lösen. Leibeigene, die zum Sachbesitz des Herrn gehören, sind hier scheinbar unbekannt.

    • Om Frodsen-familien på Toftum gods (forts):
      Kilde: Toftum (blogg)
      http://toftum.npage.de/historisches.html

      "6. Die Frodsens im 15. und 16. Jahrhundert
      Als Folge der Adelsernennung und des enormen Reichtums entwickeln sich vom Stammhof Toftum zahlreiche Frodsensche Nebenlinien. Die Töchter Broders, Agneta und Catherina, heiraten den Bürgermeister Carstens Andesen von Tondern und nach Bordelum ein.
      Catherina wird die Großmutter jener berüchtigten Hexenverfolgerin Meta von Ahlefeld. Ihr Bruder Lütcke heiratet sich auf Bombüll ein... Hier haben wir sie wieder, die meliores. Das ist nun der bessere Teil der Frodsens, der den Anschluss an den schleswig-holsteinischen Hochadel findet. Der andere Teil sinkt ab: aus Hans Frodsen vom Schwesinger ?Immenhof? wird ein Raubritter und Lütcke Frodsen von Bombüll endet gar auf dem Rad.

      Jener Lütcke Frodsen hatte sich zusammen mit den Pastoren aus Aventoft und Deetzbüll einem Amtmann und einem Vogt aus der Karr- und Bökingharde daran gemacht Urkunden zu fälschen. (Der Pastor aus Aventoft wird, da er Schreiber war, geblendet).
      Das Bombüll in dieser Zeit auch noch den Ruf besaß ein Seeräubernest zu sein, erscheint bei dem zwielichtigen Charakter Lütckes nicht ganz unberechtigt. Auf Hans Frodsen von Schwesing/Immenhof haben wir verwiesen.

      Zurück nun jedoch zu den Toftumer Frodsens (Wappen ist in Stein gehauen oberhalb der Eingangstüre zu sehen). Benedict und Frodde Frodsen, die Söhne Andreas Frodsens, erscheinen 1590 in Flensburg zur Huldigung und zur Bestätigung ihrer Rechte. Wichtig ist dabei, dass der Name Frodsen nunmehr beibehalten wird. Benedikt scheint dabei der einzige der Frodsens zu sein, der den wirtschaftlichen Niedergang aufhalten konnte und abgesichert dastand, doch genoss er nicht ?den besten Ruf?. Er wird als gewalttätig dargestellt. Zügellosigkeit, Haltlosigkeit und Gewalttätigkeiten sind neben überschäumender Lebenslust Kennzeichen dieser Zeit.

      Beide, Benedict und Frodde, werden in der Chronik des Detlef Johannis erwähnt: ?Anno 1583 den 2o. Septembris ehrhoff sick vor dage, Edder ungefehrlich umb Middernacht, ein sueden Windt... und weiede so sehr dat daraver ein Schloep inbrack in de Wester dick up de wester Weell genömet, in Frudde unde Bendix Anderßen thosamende, unde makede de Horsbulling und Emsbulling mit tau und erde ein wenig thor nodt wedder dichte...?

      Zur Grundlage ihrer Wirtschaft wurde den Brüdern der Ochsenhandel, an dem sie noch recht kräftig verdient haben mögen. Immerhin bieten sie für den Freikauf eines Magnussen von Lindholm, der mit einer Schwester der Brüder verheiratet war, 15000 Gulden, einen Wert der 20 Höfen gleichkommt. Dieser hatte - nach Panten ? in öffentlicher Wirtschaft und ?im Suff? drei oder vier Lindholmer und einen Bruder ?abgemessert?. (1592)
      Die Lansten und wohl auch die Kätner mussten für Bendix gekaufte Ochsen großziehen, und auch auf herzoglichen Domängütern ließ er Ochsen mästen, so z.B. bei Grönhof 92 Bullen. Für die Ausfuhr von Ochsen verweigerte er den Zoll, obwohl Zollfreiheit nur für eigengezogenes Vieh gewährt wurde.
      Weiter streitet er sich mit der Stadt Tondern (1591) und auch mit dem Amtmann Bloome von der Wiedingharde, der ihm gegenüber dem Herzog nur Ungehorsam nachsagen kann. Für eine Untat, die aktenmäßig nicht erfasst ist, zahlt er 420 Taler Brüchegeld, d.i. Sühnegeld.

      Entsprechend seinem Lebenswandel konnte er sich noch ein Erbbegräbnis in der Emmelsbüller Kirche leisten. 1617 wird Bendix noch erwähnt, 1620 nur noch seine Erben.

      1633 heißt es über den Erben Andreas Frodsen, er sei alt und unverheiratet. Damit deutet sich das Ende jener Toftumer Frodsens an, die das Gut aufgebaut haben. Erbstreitigkeiten beenden die Frodsen-Epoche. Zunächst bleibt die Erbfolge auf dem Hof unklar, bis die Frodsens durch die Familie Melfsens abgelöst wird."

    • Se også:
      "Versuch einer kirchlichen Statistik des Herzogtums Schleswig" ..., Volum 2
      Av Hans Nicolai Andreas Jensen (s. 710)

    • Kilde: Richtschwert, Rad und Galgen:
      Die Husumer Scharfrichterdynastie Möller
      Von Klaus Schumacher
      http://www.husumer-stadtgeschichte.de/Scharfrichter-Umbr..pdf

      Galgen-, Klingen- und Radberge: Hinrichtungsstätten in Husum
      (s. 54/55)
      "So wurden also in Husum die drei klassischen Hinrichtungsarten Köpfen, Rädern und Hängen ausgeübt. Wie oft dies geschah, ist nur schwer zu quanti- fizieren. Eine ?gemischte? Hinrichtung fand im Jahre 1588 beim Schloss statt: Die Delinquenten, sämtlich Mitglieder einer Mörder- und Räuberbande unter der Führung eines Hans Frodsen, deren ?Raub-Nest zwischen Rosendahl und Husumer Wasser-Mühle belegen?, wurden hinter dem Schloss hingerichtet; zwei wurden geköpft, zwei gerädert und ihre Leichen im Wall vergraben.

      Der Anführer Hans Frodsen entkam mit seinem Sohn. Die Frodsen- oder Frützen- bande hatte in und Husum Furcht und Schrecken verbreitet. Ihr Anführer war ein Sohn des ehemaligen Hardesvogten Berend Frodsen.

      Die Quellen berichten, dass er durch leichtfertigen Lebenswandel den stattlichen Besitz seines Vaters durchbrachte und fortan als eine Art Raubritter die Heer- und Handels- straßen nach Tondern, Flensburg, Schleswig, Eckernförde und Rendsburg un- sicher machte.

      Der Richtplatz hat sich indes nicht dauerhaft etabliert: Die Herzoginwitwen, denen das Husumer Schloss seit 1602 als Leibgeding gehörte, hätten sich regelmäßige Hinrichtungen unter ihren Fenstern wohl verbeten: Schließlich lag das Schloss, als Husum 1603 schließlich Stadtrecht erhielt, au- ßerhalb des Stadtgebietes und damit außerhalb städtischer Jurisdiktion und Exekution."

    • Se også:
      Christiansen, U. A.:
      "Die Geschichte Husums im Rahmen der Geschichte Schleswig-Holsteins mit vorangehender Beschreibung Nordfrieslands und der Sturmfluten in einfachen Einzeldarstellungen"

      Teil 1 (alles erschienene),
      Verlag Friedr. Petersen, Husum, 1903. 4 + 178 S., zahlr. s/w Abb. u. Tab., eine doppels. Farbkarte, 8°, OKarton.

      Inhalt u. a.: Nordfriesland, Sturmfluten, Husum in den Anfängen, Kämpfe im 14. u. 15. Jh. um das Herzogtum Schleswig u. Husum, Fehde zwischen Dithmarschern und Friesen, Kirchspielsrecht in Husum unter Adolf VIII., Christian I. u. Husum, Husums erste Kirche, Hans Brüggemann, St. Jürgens-Stift, Reformationszeit, Hermann Tast, Matthias Knutzen, Friedrich I., Melchior Hoffmann, Christian III., Herzog Adolf von Gottorf,
      Raubritter Hans Frodsen (Frützen),
      Herzog Johann Adolf, Herzogin Augusta. Einband etwas berieben u. bestoßen, innen 2 / 2+. Nach unseren Informationen ist es nur zur Herausgabe dieses 1. Teils gekommen.
      Schlagworte: Landeskunde, Schleswig-Holstein/Nordfriesland, Geschichte/Kulturgeschichte/Politik





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